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January 13 2016

#ausnahmslos

Kurze Durchsage: Ich habe den Aufruf

Gegen sexualisierte Gewalt und Rassismus. Immer. Überall. #ausnahmslos

mitgezeichnet. Weil es richtig ist. Ende der Durchsage.

December 17 2015

Star Wars Episode VII (Keine Spoiler)

Star Wars Episode VII (Keine Spoiler)

Achtung: Links können unter umständen Spoilern. Ich habe heute Nacht Star Wars Episode VII: Das Erwachen der Macht gesehen. Ich gebe zu, ich hatte sehr viel Angst davor. George Lucas hat versucht, uns seine Vision von Star Wars aufzuzwingen – wir erinnern uns an die Special Edition von 1997. Episode I bis III hatten ihre Höhen, bestanden aber zu weiten Teilen aus Tiefen (Midichloria anyone?).…

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December 15 2015

Ein neuer Füller

(English version below) Die Mieraus haben mir einen Füller geschenkt. Einen einfachen Lamy. Ich habe mit ihm heute meine Weihnachtspost geschrieben. Es war wundervoll. Ich hatte letztes Jahr ein paar Briefe geschrieben und versucht, Brieffreundschaften hinzubekommen. Wegen des Buches, Umzuges und einiger andere Umstönde ist da nix draus geworden. War mein Fehler. Diesmal möchte ich es besser…

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December 09 2015

Januar 2016

2015 hat ruhig aufgehört und 2016 geht direkt los.

Am 09.01.2016 lese ich im Leipziger sublab aus meinem Buch .NEUSTART. Los geht es um 21:30, vorher ist Volksküche, es lohnt sich also schon vorher da zu sein. Der Eintritt zur Lesung ist frei. Nach der Lesung signiere ich natürlich gerne Bücher, die ich auch vor Ort zum Verkauf dabei haben werde. Wer nicht warten will, kann es sich auch gerne versandkostenfrei bei mir bestellen (oder im Buchhandel besorgen).

Am 23.01.2015 bin ich zu Gast in Aschaffenburg und werde dort im Stern (verein zur förderung alternativer kultur und politischer bildung aschaffenburg) meinen Vortrag „Halt! Passkontrolle!“ halten. Der Eintritt ist auch hier wieder frei – am Ende geht ein Hut (oder eine Mütze oder was auch immer für ein Objekt, das Münzen und Scheine fassen kann) herum. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Wenn du auch eine Lesung oder einen Vortrag von mir haben möchtest, findest du hier alle Kontaktdaten, die du brauchst. 

 

December 03 2015

Dezember 2015

Ruhiger Dezmeber. Das Jahr ausklingen lassen. Ich bin mit diesem Blogpost zu spät, so dass ihr natürlich meine Lesung bei CCC Frankfurt am 02.12.2015 verpasst habt.

Ich befinde mich bereits in der Planung für 2016, die ersten Terminanfragen trudeln ein und ein, zwei Ideen wollen nächstes Jahr umgesetzt werden. Nur so viel: Es hat bei einer Sache etwas mit Theater zu tun (Nein, ich habe kein Stück geschrieben).

Ich bereite schon Mal so weit es geht meine Steuer vor. Auch der Online Shop geht in den Urlaub. Alle bis 16.12.2015 bestellten Artikel werden noch rechtzeitig bis Weihnachten ausgeliefert – dann ist auch erst einmal bis Januar Pause, denn ich habe 1. Weihnachten und 2. Urlaub.

Ich wünsche allen jetzt schon ein paar ruhige Tage und wir sehen uns dann 2016 wieder. Alles bleibt spannend.

November 20 2015

Deutsches Reich? Null Punkte!

Der Sänger Xavier Naidoo wurde von der ARD dazu bestimmt, Deutschland beim Eurovision Song Contest 2016 zu verteidigen. Eine Entscheidung, die dem Sender sofort jede Menge Kritik eingebracht hat – aus guten Gründen.

Den gesamten Artikel gibt es auf freiepresse.de, die mich um einen Gastbeitrag gebeten hatte.

November 12 2015

Interview zu „Sichtbarkeit und Anonymität“

cover_fjsb-2015-3Auf der Tagung „Politisches Handeln in digitalen Öffentlichkeiten“ im November 2014 in Göttingen durfte ich einen Workshop über „Hacktivism und internationale Solidarität. Das Beispiel Telecomix“ abhalten. Direkt nach der Tagung wurden die Workshopleitenden gebeten, ein paar Fragen zu dem Themenkomplex „Sichtbarkeit und Anonymität“ zu beantworten. Das Resultat findet sich nun im Forschungsjournal Soziale Bewegung Heft 03/2015 „Zwischen Sichtbarkeit und Anonymität – Protest, Bewegung und digitale Kultur“.

Neben diesem Interview befinden sich folgende spannende und wichtige Texte in dem Heft:

Kathrin Ganz (@ihdl, Blog) lieferte eine spannende Analyse über „Zehn Jahre Netzbewegung: Konflikte um Privatheit im digitalen Bürgerrechtsaktivismus vor und nach Snowden“

Ina Alber fragt „Wie öffentlich ist das Private“ und stellt dabei die Frage, wie sich forschungsethische Forderungen nach Anonymisierung von Datenmaterial zum Schutz der Personlichkeitsrechte der Untersuchten (und ihrer Netzwerke) mit der dem Internet eigenen Sichtbarkeit und Identifizierbarkeit vereinbaren lassen.

Carsten Ochs hinterfragt in seinem Beitrag die Forderung nach „Selbstdatenschutz“ und zeigt ein paar Dilemmata auf, die hinter dieser Forderung stehen.

Ich kann das Heft selbst nur wärmsten empfehlen. Ihr bekommt die 140 Seiten für 19 Euro im gut sortierten Buchhandel oder versandkostenfrei auch direkt hier.

 

November 03 2015

Der Kinderkreuzzug

Ich weiß gar nicht genau warum ich heute plötzlich einen alten Artikel über “Wolfskinder” aus der Welt in meinem Browser hatte (hier die Wikipedia dazu), aber mir vielen sofort die Kinder aus dem Kinderkreuzzug wieder ein. Bei dem Wort Kinderkreuzzug fällt den meisten Menschen die Ballade von Bertold Brecht (hier der Text) aus dem Jahre 1942 ein. Ein paar weniger denken dabei an das Jahr 1212,…

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November 02 2015

Ich habe wieder einen Online-Shop...

Ich habe wieder einen Online-Shop…

… ich wollte das eigentlich nicht. Online Shops machen vor allem Arbeit und werfen wenig ab. Aber da ich letztes Jahr eh ein Gewerbe anmelden musste und mir diverse Menschen sagten, dass sie mein Buch gerne direkt bei mir kaufen wollen würden, habe ich mich breit schlagen lassen. Im Urbachladen findet ihr aber nicht nur .NEUSTART, sondern auch dazugehörige Dinge und immer wieder auch andere nette…

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October 29 2015

Es ist deutsch in Kaltland

Es ist deutsch in Kaltland und mir fehlen dafür Worte und ich habe es trotzdem versucht. Irgendwie.

Mir fehlen die Worte. Seit Wochen schon. Ach was, seit Monaten. Seit PEGIDA, HOGESA, den “besorgten Bürger*innen”. Es ist kalt in diesem Land, in diesem Europa. Ein Europa, dass sich zusammen gefunden hat, damit dieser Flecken Land ein Stück dieser Welt ist, wo sich Menschen in Sicherheit vor Krieg und Zerstörung nieder lassen können. Wo sie vor Verfolgung sicher sind. Und dann steht er da, der…

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October 28 2015

Sieben Tage Musik.

Ich wurde von einer Freundin (nennen wir sie Esmeralda Tunichtgut) auf Facebook gebeten, sieben Tage lang Musik zu posten (ich habe das in meiner Ungeduld und ICE-induzierter Langeweile fast am Stück gemacht), die ich mit den Menschen, die mich lesen teilen würde. Dem Wunsch kam ich total gerne nach und ich konnte es mir auch nicht nehmen lassen, euch diese sieben Musikstücke zu zeigen, denn…

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September 24 2015

"Ich war besessen vom Helfen"

Ich war im Radio \o/ (Da muss man keine Hosen tragen!!)

September 19 2015

Play fullscreen

Der Trailer zu meinem Buch ist da \o/.

Ab 01.10. im Buchhandel eures Vertrauens. 

.NEUSTART - aus dem Leben eines Netzaktivisten von Stephan Urbach”

256 Seiten, Droemer-Knaur, 12,99

July 10 2015

Literaturwettbewerb | Walter Serner Preis 2015

buchwaerts:

Die einen lieben sie, die anderen hassen sie: Großstädte. Der rbb ruft nun zu diesem Thema einen Literaturwettbewerb aus.

image

Bedingungen?

Gesucht werden unveröffentlichte Kurzgeschichten, die vom “Leben in den großen Städten” erzählen und nicht länger als sieben Seiten sind (ca. 30 x 60 Anschläge pro Seite, anderthalbzeilig und insgesamt nicht mehr als 17.000 Zeichen, inklusive Leerzeichen).

Der Name des Autors und eine Kurzbiographie sollten auf einem beigefügten Blatt vermerkt sein, nicht auf dem Manuskript selbst.

Einsendeschluss?

14. September 2015

Was springt dabei für Dich raus?

Der Preis ist mit 5.000 Euro dotiert und wird Anfang Dezember verliehen. Die Gewinnergeschichte wird außerdem aufgenommen und im kulturradio vom rbb ausgestrahlt.

Viel Erfolg!

July 01 2015

Ehe für Alle – meine Antwort auf den offene Brief von CDUlern

Einige CDU Mitglieder des Abgeordnetenhaus von Berlin, ein MdEP, ein JU-Vorsitzender und ein Bundestagabgeordneter haben einen offene Brief an die Mitglieder der CDU in Berlin geschrieben, in der sie ihr Nein zur Ehe für Alle erklären. Das Lesen hat mich sauer gemacht. Ich habe geantwortet:

Sehr geehrte Dame, sehr geehrte Herren,

ich habe Ihren offene Brief im Tagesspiegel gelesen und habe dazu einige Anmerkungen. Bitte beachten Sie, dass ich diese Mail auch auf meinem Blog unter http://herrurbach.de veröffentlicht habe und eventuelle Antworten auch dort veröffentlichen werde. Immerhin führen wir hier eine politische Diksussion.

Sie schreiben: „Nunmehr wird aber auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Parnter gefordert. Wozu?“ Die Antwort ist so dabei doch total einfach: Damit homosexuelle Menschen heiraten können.

Wenn Sie sagen, dass sie alle Lebensweisen respektieren, sich dabei aber gleichzeitig weigern Zweierbeziehungen zwischen homosexuellen Menschen die gleichen Rechte (und Pflichten) aufzuerlegen, respektieren Sie diese eben nicht. Es ist respektlos, dass Sie als Teile der Mehrheit sich erdreisten, einen Wunsch einer Minderheit abzulehnen, derren Erfüllung sie kein bisschen beeinträchtigt.

Ihre Argumentation, dass man ja eine eignetragene Lebenspartnerschaft herstellen könne und das ja nicht mal in den USA oder in Irland ginge, ist ein Strohmann. Weder Irland noch die USA brauchen diese Form der Institutionalisierung denn dort können homosexuelle Menschen einfach heiraten.

Sie schreiben von einem historisch gewachsenem Ideal der Ehe. In der 24. Sitzung des Grundsatzausschusses des parlamentarischen Rates am 23. November 1948 wurde erstmalig der Schutz der Ehe in der Verfassung diskutiert. Eine Änderung in lezter Minute verhinderte, dass kinderlose Ehen als Ehen „2. Klasse“ behandelt wurden (Sten.Prot S. 45,46 der 29. Sitzung 04.12.48). Natürlich dachte da noch niemand an homosexuelle Ehen, es war gar undenkbar. Genauso, wie es undenkbar war, dass Frauen ohne die Erlaubnis ihres Mannes arbeiten gehen oder ein Konto eröffnen. Ich schweife aber ab.

„[…]hat sich die Ehe als Gemeinschaft von Mann und Frau bewährt. Sie ist weiterhin gesellschaftliche Realität und das deutschlandweit das mit Abstand verbreiteste Modell familiären Zusammenlebens“. Ja natürlich ist sie das. Denn die Ehe ist steurlich begünstigt. Natürlich leben viele Männer und Frauen in einer Ehe – denn Homosexuelle dürfen das ja nicht. Ihre Argumentation hinkt gewaltig, denn die Zahlenschubserei die sie betrieben geht davon aus, dass Homosexuelle ja heiraten könnten, dies nicht tun und statt dessen Lebenspartnerschaften eingehen.

Ihr gesamter Brief strotz von der Erhabenheit des heterosexuellen Menschen gegenüber nicht Hetersoexueller. Am Ende kommen sie mit biologistischer Argumentation „wo von Natur aus ein Restbestand Ungleichbehandlung geboten ist, muss diese auch im Recht berücksichtigt werden“. Das Gute ist doch, dass es der Natur egal ist. Den einzigen, denen es nicht egal ist, sind Sie, denn Sie wollen weiterhin eine Minderheit kontrollieren, Vorschriften machen und weiter mit dem Daumen von oben drauf drücken. Ihnen ist es doch egal, denn sie sind doch gar nicht betroffen. Ihre Ehe ändert sich kein bisschen, wenn gleichgeschlechtlich geheiratet wird. Ihnen passiert nichts, wenn die Ehe für alle geöffnet wird. Außer, dass sie dann ein klein bisschen weniger besonders sind. Aber das ist doch nicht zu viel verlangt, um mehr Menschen glücklich zu machen, oder?

Anscheinend schon.

Mit freundliche Grüßen,
Stephan Urbach

Falls es Antworten gibt, werde ich sie hier dokumentieren.

June 27 2015

.NEUSTART mit Musik und Geräusch

atr_logoNur noch ein bisschen mehr als 3 Monate dauert es. bis .NEUSTART das Licht der Welt erblickt und sicher seid ihr schon genauso aufgeregt wie ich. Ich hatte ja bereits gesagt, dass da noch mehr kommen wird (nur war mir zu dem Augenblick noch gar nicht klar, was das alles sein wird) und heute lass ich die erste Katze aus dem Sack:

ATARI TEENAGE RIOT machen den Soundtrack!

Richig gelesen: .NEUSTART bekommt einen Soundtrack. Nach langen und zähen Verhandlungen (in Wirklichkeit waren wir uns total schnell einig aber „lange und zähe Verhandlungen“ klingt einfach besser) steht als Ergebnis, dass zusammen mit dem Buch also der passende Soundtrack erscheint.

Mehr zu gegebener Zeit. Jetzt warten wir also nicht nur gespannt darauf, dass das Buch die Druckerei verlässt sondern auch noch darauf, dass Geräusche passend zum Buch aus den Lautsprechern kommen. Auch am 01.10.2015 – gemacht von Atari Teenage Riot.

June 15 2015

Ein Buch erscheint auf Papier und das feiern wir!

neustart_schriftzug.NEUSTART ist abgegeben und was bleibt jetzt noch als das Warten und dann das Erscheinen gebührend zu feiern? Und das mache ich. Am 26.09.2015 – also ein paar Tage, bevor es dann im Buchladen liegt, treffen wir uns in der Omegabar in Berlin-Neukoelln. Und ich bringe Bücher mit. Und lese ein wenig aus den 256 Seiten. Und dann trinken wir. Und ihr müsst pünktlich sein. 19:00 Uhr. Ist halt so.

Und damit ich weiß, dass ihr kommt und was ihr haben wollte – einfach mal hier klicken und ausfüllen. Da könnt ihr auch sagen ,dass ihr ne tolle Tasse oder nen Shirt/Hoody haben wollt.

Ich freue mich auf euch! Und jetzt schnell anmelden!

May 21 2015

Das ist meine Geschichte…

neustart_shops… und sie ist im Satz. Endlich! Mein Roman .NEUSTART ist also wirklich ab dem 01.10. in den Buchläden und ab dem 02.10. als ebook erhältlich. Es war eine verdammt schwere Geburt und es gibt Menschen, ohne die ich das nicht geschafft hätte. Dazu an anderer Stelle zu anderer Zeit mehr.

Auf jedenFall muss ich hier jetzt schon mal einen Shoutout an meine beiden Lektorinnen machen, zwei deshalb, weil ich eine verschlissen habe: Katrin Krammer hat mich damals überzeugt, diese kleine Abenteuer anzugehen und Nadine Lipp hat es nun mit mir zusammen beendet. Ich danke euch beiden!

Wie geht es weiter? Als nächstes bekomme ich die Druckfahne, die ich abnehmen muss. Dann wird irgendwo eine Druckerei angeworfen, wo am Ende Palettenweise Exemplare raus fallen. Die ersten Lesungen sind in Planung und die Veröffentlichungsparty steht auch schon fest. Das wird ein relativ ruhiger Sommer für mich (ist ja auch nicht schlecht)  und ich freu mich umso mehr auf den September – denn da werde ich meine Exemplare in den Händen halten. Und im Oktober stürmt ihr dann die Buchläden, ja? Oder wir sehen uns auf der Buchmesse am Stand von Droemer-Knaur – denn da werde ich auch sein.

„Das hier ist meine Geschichte und es ist alles so passiert“ habe ich am Anfang in das Buch geschrieben. Und ich kann es immer noch nicht fassen.

Alles bleibt spannend!

Ihr könnt das Buch übrigens hier auf Amazon vorbestellen. Weitere Bestellmöglichkeiten findet ihr hier.

April 16 2015

Radiotime! Ö1 über den BKA Hacktivistenbericht

bka_hacktivismus_cover Cover der BKA Studie

Die großartige Sarah Kriesche hat unter andrem mit mir ein Interview zu der BKA Studie über Hacktivism geführt. Die Studie als PDF gibt es hier, das Cover seht ihr da links im Beitrag.  Den Radiobeitrag gibt es hier – ihr müsste dort den Pfeil im Bild klicken. Los geht es ab Minute 13:30. Erschreckend übrigens, wie gut das Cyber Crime Competence Center (C4) der Österreicher aufgestellt ist *hust hust*.

Nachtrag: Netzpolitik.org hat die wichtigsten Passagen aus dem Bericht kommentiert gehabt.

March 13 2015

Terry Pratchett.

death_discworld Death as illustrated by Paul Kidby in The Art of Discworld. (fair use)

“In einer fernen und nicht mehr neuen Dimension, in einer astralen Sphäre, die das Unmögliche zur Norm erhebt…”

- Terry Pratchett, Die Farben der Magie

Terry Pratchett ist gestern gestorben. Es war nicht unerwartet, immerhin war er schon lange an Alzheimer erkrankt. Es hatte mich schmerzhaft gerissen. Ich kannte Terry Pratchett nicht. Ich kenne nur seine Bücher. Ich kenne seine Charaktere, die er auf die Scheibenwelt gesetzt hat und die einem so sehr ans Herz wachsen.

Seit ich mehr als Kinderbücher lesen kann, habe ich seine Bücher verschlungen. Habe mich in sie verkrochen, wenn die Welt aussen rum wieder unerträglich war, wenn ich keinen Halt hatte und nicht wusste, wie ich den nächsten Tag aufstehen sollte.

Ich habe Tränen in den Augen, als ich durch Tweets von seinem Tod erfuhr. Ich habe losgeheult, als ich die Tweets seiner Tochter las. Es war kein schöner Tag gestern.

Gestern Abend saß ich in einer Kneipe und las einer Freundin aus einem seiner Bücher vor. Wir haben gelacht und gekichert und manchmal nur geschmunzelt. Es war ein schöner Abend bei einem Bier auf der Scheibenwelt.Ich möchte glaube ich immer wieder so einen Abend haben. Ein Bier trinken, jemanden aus einem Scheibenwelt-Buch vorlesen.

Terry Pratchett ist gestern gestorben. Jetzt tut jede gelesene Zeile weh, weil ich weiß, dass da keine mehr von ihm kommen. Aber ich will mich an den Zeilen freuen, die da sind. Die mir so viel gegeben haben. Und ich will diese Freude teilen.

In meinem Kalender steht für den 12.03.2016: “Jemanden Pratchett vorlesen.” Vielleicht schreibst du es ja auch in deinen Kalender. Und am 12.03.2016 sitzen an ganz vielen Orten Menschen und lesen einander vor. Von Tod, dem Patrizier, Rincewind, Oma Wetterwachs, der Stadtwache und all den anderen, die uns ein Lächeln aufs Gesicht zaubern können, egal wie schlimm die Welt aussen rum gerade ist.

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